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IT-Beratung

Essentielle Fragen, auf die Unternehmen richtige und gute Antworten verlangen.

Wozu benötigen Unternehmen eine Geschäftsstrategie, eine IT-Strategie und eine digitale Strategie?

Sollte es keine IT-Strategie und digitale Strategie geben, sondern nur eine Geschäftsstrategie mit einer Technologiekomponente?

Wann ist eine digitale Transformation disruptiv?

Achte auf die Begriffe

Geschäftsstrategie

Für Peter Drucker (1909 – 2005, US-amerikanischer Ökonom österreichischer Herkunft) bedeutet die Geschäftsstrategie „die richtigen Dinge tun“ (Effektivität) und die Zukunft gestalten, nicht nur auf die Zukunft zu reagieren. Essentiell für ein Unternehmen ist es, herauszufinden, wie es seine Kunden mit Produkten, Dienstleistungen und noch wichtiger, mit Problemlösungen und Leistungen zufriedenstellen kann. Dazu soll das Unternehmen die Kosten unter Kontrolle halten und seine Ressourcen effizient einsetzen, also „die Dinge richtig tun“ (Effizienz).

IT-Strategie

Volker Johanning hat in seinem Buch „IT-Strategie“ gefordert, dass die IT auf Augenhöhe mit den Fachbereichen sein soll. In zwei Dimensionen kann die IT ihre Leistungen optimieren:

  1. Die IT muss die Geschäftsprozesse unterstützen und verstehen, was gefordert ist (Effizienz steigern und Kosten senken)
    1. Standardisierung und Vereinfachung der IT (Hardware, Software, Infrastruktur), damit Verschlankung der IT-Prozesse und der der IT-Governance-Strukturen
    2. Starke Standardisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen
  2. Die IT soll Wettbewerbsvorteile generieren, weil auch die IT für den Unternehmenserfolg verantwortlich ist (Mehrwert generieren)
    1. IT-Lösungen für die wertschöpfenden Prozesse intern in den Fachabteilungen
    2. IT-Lösungen — individuell und maßgeschneidert — für die wertschöpfenden Prozesse extern direkt beim Kunden.

Digitale Strategie

Eine digitale Strategie umfasst alle Maßnahmen, die ein Unternehmen treffen muss, damit alle Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Kunden automatisiert und digital ablaufen.

Eine digitale Strategie soll die Frage der Sinnhaftigkeit einer vollständigen Automatisierung und Digitalisierung beantworten. Die Grundlage dazu ist immer eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Idealerweise stehen danach die Digitalisierungstiefe und die notwendigen Investitionen fest.

Eine digitale Strategie sollte Antworten auf folgende vier Fragen enthalten:

  1. Wie sollen die internen Abläufe organisiert werden?
  2. Welche Maßnahmen zur Kundenkommunikation und Kundenbindung sollen gesetzt werden?
  3. Wie können bestehende Produkte digitalisiert werden?
  4. Welche neuen, digitale Geschäftsmodelle sollen entwickelt werden?

Synthese der drei Strategien

Beziehungen

Das VENN-Diagramm zeigt am besten die Beziehungen zwischen der Geschäfts-Strategie, der IT-Strategie und der digitalen Strategie.

Die Strategien sind nicht ident, jede Strategie hat ihre genuinen Aufgaben, sie stehen aber in Beziehungen zueinander und können sich überlappen.

Ich beschreibe im Folgenden einige dieser möglichen Beziehungen der Strategien.

Beziehungen der Strategien

Auf Dokumentenebene

Sinnvoll ist es, jede Strategie in einem eigenen Dokument zu formulieren und fortzuführen. Ausgehend von der Geschäfts-Strategie werden dort für die Aufgaben innerhalb der beiden anderen Strategien nur die Ziele, der Zeitrahmen und das Budget festgelegt. Mit einem Verweis auf die jeweilige andere Strategie werden die Dokumente verknüpft. In den verknüpften Dokumenten werden dann die Strategie, die Projektplanung und das Projektmanagement beschrieben.

Auf Aufgabenebene

Die nicht überlappenden Bereiche im VENN-Diagramm stellen die genuinen Aufgaben der jeweiligen Strategien dar.

Bei der IT-Strategie sind dies zum Beispiel die Punkte 1.1 und 1.2 im Kapitel „IT-Strategie“ auf dieser Seite oder der Punkt 1 im Kapitel „Digitale Strategie“

Die überlappenden Bereiche im VENN-Diagramm stellen die gemeinsamen Aufgaben der jeweiligen Strategien dar.

Bei der IT-Strategie sind dies zum Beispiel der Punkte 2.1 im Kapitel „IT-Strategie“ auf dieser Seite oder der Punkt 2 im Kapitel „Digitale Strategie“.

Die Überlappung zwischen „IT-Strategie“ und „Digitale Strategie“ werden für die Punkte 2.2 und 3 benötigt.

Für Punkt 4 „Neue digitale Geschäftsmodelle“ sind alle drei Strategien gefragt, im VENN-Diagramm symbolisiert durch die gemeinsame Schnittmenge.

Wann ist eine digitale Transformation disruptiv?

Geprägt hat den Begriff Disruption der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Clayton M. Christensen 1997 in seinem Buch „The Innovator’s Dilemma“.

Disruptive (englisch disrupt für aufbrechen, zerstören) Technologien sind Innovationen, die die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie, eines bestehenden Produkts oder einer bestehenden Dienstleistung ersetzen oder diese vollständig vom Markt verdrängen und die Investitionen der bisher beherrschenden Marktteilnehmer obsolet machen.

Die IT gilt als Treiber des disruptiven Wandels.

Die Punkte 2.2 und 3 und 4 haben das größte Potential für Disruption.

Das kann ich für Sie tun

Meine Aufgabe als Unternehmensberater in der Informationstechnologie für IT-Strategie und digitaler Transformation ist es, Unternehmen dabei zu helfen, eine individuelle, maßgeschneiderte IT-Strategie zu entwickeln und zu leben, den digitalen Wandel einzuleiten, um auch in Zukunft am Markt wettbewerbsfähig und erfolgreich zu sein.